Gegen das Jakobskreuzkraut im Einsatz - August 2013

20130805 125102 skaliertBereits im zweiten Jahr ist das Jakobskreuzkraut, auch Jakobs-Greiskraut genannt, auf zwei unserer Flächen zu finden. Eine schöne Bienenweide. Dennoch ist sie ein Problem für Landwirte mit Tierhaltung. Denn das Jakobskreuzkraut ist giftig für Weidetiere. Die Wirkung ist schleichend. Das Gift ist vom Körper nicht abbaubar und akkumuliert sich. Ab einer bestimmten Dosis kann es unter anderem zu Lähmungserscheinungen und schlimmstenfalls zum Tot führen.

Grundsätzlich meiden die Tiere das Jakobskreuzkraut auf der Weide. Doch wird eine Wiese mit Jakobskreuzkraut gemäht und trocken als Heu verfüttert, können es die Tiere nicht mehr selektieren. Auch wenn der Beweidungsdruck auf der Fläche zu hoch und der Hunger der Tiere groß ist wird auch das Jakobskreuzkraut gefressen.

Um eine Verbreitung des Krautes zu verhindern, muss es bevor es sich neu aussäet einzeln per Hand herausgerissen werden. Dies ist ein großer Arbeitsaufwand. Auf großen Flächen mit starkem Bewuchs muss daher mit Maschinen gemulcht werden, um die Verbreitung zu verhindern .